Landkarte des christlich-islamischen Dialogs

Für jeden Reisenden sind Landkarten und Stadtpläne unverzichtbare Hilfsmittel bei der Erkundung einer fremden Stadt. Sie fördern die Orientierung, beschleunigen die Suche nach angestrebten Zielen und lassen einen auch bislang Unbekanntes entdecken.

Das Projekt „PRODIA – Aktives Dialogmanagement in Deutschland“ beabsichtigt, eine Landkarte des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland zu erstellen. Damit soll eine Plattform entstehen, die der Vernetzung und Intensivierung der Dialogarbeit dienen und deren Akteure unterstützen soll mit dem Ziel, die Verständigung zwischen Christen und Muslimen zu fördern und zu intensivieren. Darüber hinaus trägt das Projekt durch Seminare und Veranstaltungen zur Qualifizierung und Fortbildung von MultiplikatorInnen bei.

PRODIA ist ein Projekt des KCID (Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs e.V.) und wird gefördert vom  Bundesministerium des Innern und der Stiftung Apfelbaum.

Das Projekt hat folgende Teilziele:

  • Im Bundesgebiet tätige christlich-islamische Dialoginitiativen werden systematisch erfasst und ihre Tätigkeit beschrieben.
  • Das Projekt bietet den meist ehrenamtlich Tätigen in den Dialoginitiativen die Möglichkeit der Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs. Dies soll vor allem durch regional durchgeführte Veranstaltungen erreicht werden. Darüber hinaus steht die Geschäftsstelle des KCID für inhaltliche und methodische Fragen der Dialogarbeit zur Verfügung.
  • Das Projekt trägt zur Professionalisierung des ehrenamtlichen Engagements der Mitwirkenden in den Dialoginitiativen bei. Die Probleme und Hindernisse der Dialogarbeit sind in vielen Konstellationen ähnlich. Durch die Vermittlung fachlicher und methodischer Kompetenzen will der KCID den Dialog vor Ort fördern und stärken.


Konzeption und Umsetzung des Projekts PRODIA:

Projektverantwortlich für den Vorstand des KCID:
Melanie Miehl (bis Okt. 2008)
Dr. Thomas Lemmen

Projektleitung:
Ute Suleima Pascher

Inhaltliche Konzeption und Aufbereitung der website:
Marfa Heimbach

Technische Konzeption und Realisation der website:
Rainer Lamberts